Unterschriftensammlung "Mensch vor Auto - Tempo 30 innerorts!"

Wir möchten unsere Kommunen sicherer, ruhiger und lebensfreundlicher machen. Daher haben die ÖDP-Verbände GAP und WM-SOG die Unterschriftenaktion "Mensch vor Auto – Tempo 30 innerorts!" gestartet. Ziel ist Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in allen Städten und Dörfern, während gleichzeitig Tempo 50 auf Durchgangsstraßen bestehen bleiben soll. Bitte sammeln Sie mit und senden Sie uns die Listen bis 30.08.2017 zurück! 

Weitere Informationen und Argumente:

ÖDP-Stand in Garmisch-Partenkirchen: links Katharina Floßmann, ganz rechts im Bild Dr. Maiken Winter. Im Hintergrund sieht man zwei Bänder, die den deutlich kürzeren Bremsweg bei Tempo 30 (im Gegensatz zu Tempo 50) eindrucksvoll zeigen.
Links am Stand Katharina Floßmann, ganz rechts im Bild Dr. Maiken Winter. Im Hintergrund sieht man zwei Bänder, die den deutlich kürzeren Bremsweg bei Tempo 30 (im Gegensatz zu Tempo 50) eindrucksvoll zeigen.

MENSCH VOR AUTO

Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindigkeit - während Tempo 50 auf Durchgangsstraßen bestehen bleibt!
Warum?

Tempo 30 ist sicherer.

  • Anhalteweg bei Tempo 50: 27,7 m; bei Tempo 30: 13,3 m
  • Tötungswahrscheinlichkeit sinkt rapide (85% bei Tempo 50, 10% bei Tempo 30)

Tempo 30 ist sauberer.

  • weniger Feinstaub (weniger Abrieb und Aufwirbelung)
  • weniger Stickoxide durch einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss

Tempo 30 ist leiser.

  • Rückgang des Verkehrslärms um 3 dB = wie Halbierung der Verkehrsstärke
  • Verkehrslärm macht krank und einsam und führt zu Entwicklungsrückständen bei Kindern

Tempo 30 ist einfacher.

  • leichteres Queren und Einfahren von Straßen
  • erlaubt ein besseres Miteinander von Autos, Radfahrern und Fußgängern
  • besserer Verkehrsfluss, mehr Autos/Stunde
  • Abstände verringern sich, schmalere Fahrbahnen werden möglich

Tempo 30 ist klimaneutral.

  • Verbrauch sinkt um ca. 5%

Tempo 30 steigert die Attraktivität des Radverkehrs.

TEMPO 30 IST EINE VERTRÄGLICHE ORTSGESCHWINDIGKEIT!

Engagieren sich für ein verkehrsberuhigtes Murnau im Juni 2013 (v.l.): die ÖDP-Politiker Karl Heinz Jobst, Guntram Gattner, Sebastian Frankenberger, Rolf Beuting, Agnes Edenhofer und Rudolf Kühn.
verkehrsberuhigtes Murnau