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Agnes Becker: „Erwin Huber beeindruckt auf ganzer Linie mit Altersweisheit“

Ein wenig Philosophie würde vielleicht auch aktiven Politikern nicht schaden

Was Erwin Huber in seinem jüngsten Interview mit der SZ gesagt hat, kann nach Ansicht der ÖDP-Politikerin Agnes Becker auf ganzer Linie beeindrucken. Schade sei nur, dass sich der Gesinnungswandel des CSU-Politikers erst durch ein Seniorenstudium ergeben habe: „Weisheit im Alter ist schön, besser wären aber weise Entscheidungen in der Aktivphase eines Politikerlebens!“ Becker bezieht sich vor allem auf Hubers Kritik an der Unfähigkeit maßgeblicher Politiker, ehrlich darauf hinzuweisen, dass die Klimarettung nicht ohne Opfer gehen wird und steigende Preise für fossile Energieträger unvermeidlich sind. 

Anerkennenswert sei insbesondere Hubers Befürwortung eines allgemeinen Tempolimits auch auf Autobahnen. Becker: „Hätte z.B. Andreas Scheuer wie Erwin Huber ein paar Semester Philosophie studiert statt in Tschechien einen wertlosen Minidoktor zu erwerben, dann hätte er vielleicht erkannt, dass ein allgemeines Tempolimit keineswegs dem gesunden Menschenverstand widerspricht.“

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