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Biologin Dr. Maiken Winter kandidiert für den Bundestag

Wahlkreisversammlung der ÖDP-Verbände Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen

Huglfing. „Deutschland muss zum Vorzeigeland für den Klimaschutz werden.“ Die 48-jährige Biologin Dr. Maiken Winter tritt für die ÖDP als Direktkandidatin zur Bundestagswahl 2017 an. Als „echten Glücksgriff“ bezeichneten die ÖDP-Kreisvorsitzenden Agnes Edenhofer (WM-SOG) und Rolf Beuting (GAP) die Kandidatur der gebürtigen Münchnerin, die seit 2012 in Raisting wohnt und arbeitet: Sie habe sich „dem Klimaschutz mit Haut und Haaren verschrieben“ und sei damit ein „echtes Gegenprogramm zu Alexander Dobrindt“, so Murnaus Bürgermeister Beuting.

Kapazität in Klimafragen

Geboren und aufgewachsen in München, engagierte sich Maiken Winter schon früh im Naturschutz in Bayern. Nach dem Biologiestudium in Tübingen zog es sie zunächst in die USA, da die Weite und Schönheit der nordamerikanischen Prärie sie tief bewegte und sie zum Schutz ihrer einmaligen Flora und Fauna beitragen wollte. Nach ihrer Promotion an der University of Missouri in Columbia arbeitete Winter lange Jahre an der Cornell University, Lab of Ornithology, in New York.

Zur überzeugten Klimaschützerin wurde Dr. Winter aber erst, als sie 2007 durch den Film „Eine unbequeme Wahrheit“ des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore „aufgerüttelt“ wurde. Sie absolvierte daraufhin – im Rahmen des Climate Reality Projects – ein Training bei Al Gore und hält seitdem Vorträge und Workshops über den Klimawandel, seine Konsequenzen und Lösungsmöglichkeiten. Vor acht Jahren zog sie mit ihren beiden Töchtern zurück nach Deutschland, wo sie freiberuflich im Bereich Wissenschafts-Kommunikation arbeitet. 2012 gründete Maiken Winter den Verein WissenLeben e.V., dessen wissenschaftlichem Beirat u. a. die Professoren Dr. Mojib Latif und Dr. Hans Joachim Schellnhuber angehören.

„Ich möchte dazu beitragen, unsere Mitwelt zu bewahren, weil ich mich der Natur und unseren Mitmenschen in aller Welt tief verbunden fühle“, verdeutlichte die Biologin ihr Ansinnen. Sie sehe sich „vor allem in den Bereichen Mobilität und Energie als Gegenpol zu CSU-Politiker Alexander Dobrindt“. Eine Energiewende mit Umstieg auf 100% erneuerbare Energien bis 2030 „ist notwendig und auch machbar, wenn nur der Wille vorhanden ist“. Gleichzeitig ist es ihr ein großes Anliegen, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung an Schulen zu fördern und Zusammenhänge zwischen einzelnen Problemfeldern – wie Klimawandel, Energiepolitik und Flüchtlinge – klar zu kommunizieren.

ÖDP-Einsatz für „fairen Freihandel“

Ein zentrales Thema der ÖDP-Wahlkreisversammlung war auch das geplante europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA. Die Oberammergauer Gemeinderätin Katharina Floßmann berichtete dazu von einer aktuellen CETA-kritischen Konferenz in Brüssel, an der sie auf Einladung des ÖDP-Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner teilgenommen hat. „Durch den CETA-Vertrag in seiner aktuellen Ausgestaltung werden mühsam erarbeitete soziale und ökologische Standards, die kommunale Selbstverwaltung, die staatliche Gerichtsbarkeit und demokratische Grundrechte ausgehebelt. Außerdem schadet CETA der Umwelt und dem Klima, unter anderem durch massive Zuwächse im Transportbereich – während gleichzeitig Konzerninteressen geschützt und gestärkt werden“, kritisierte Floßmann. Die ÖDP unterstütze daher aktiv alle Bemühungen für einen „fairen Freihandel“ sowie das bayernweite Volksbegehren „Nein zu CETA!“, das aller Voraussicht nach im Februar 2017 stattfinden wird.

Als Delegierte zur Aufstellung der bayerischen Landesliste für die Bundestagswahl 2017 wurden gewählt: Karl Edenhofer (Oberhausen), Marianne Edenhofer (Oberhausen), Rudolf Kühn (Riegsee), Elisabeth Schlichte (Ettal), Josef Schratt (Weilheim) und Dr. Maiken Winter (Raisting).

Aktiv für zukunftsfähige Politik: ÖDP-Bundestagskandidatin Dr. Maiken Winter (Mitte), zusammen mit den ÖDP-Kreisvorsitzenden Agnes Edenhofer (WM-SOG) und Rolf Beuting (GAP).


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