Floßmann: „Regionale Wirtschaftskreisläufe stärken“

Landkreis GAP. – Wie verletzlich eine globalisierte Wirtschaft ist, zeigt nach Einschätzung der Landkreis-ÖDP das Auftreten des Corona-Virus in Asien und Europa. „Die langen Lieferketten, auf die wir mittlerweile weltweit zurückgreifen, zeigen, wie schnell es zu Engpässen kommen kann, wenn z.B. in einer Region Chinas wegen des Virus nicht produziert werden kann“, so die Oberammergauer Gemeinderätin und stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina Floßmann. Sie fordert eine Rückbesinnung auf regionales und dezentrales Wirtschaften.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 hat sich die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) die Stärkung der regionalen und lokalen Wirtschaftskreisläufe auf die Fahnen geschrieben, „weil dies nicht nur ökologischer, sondern auch krisensicherer ist“, so Floßmann. Die Kreis-ÖDP hofft, dass die Engpässe, die aus der momentanen Situation resultieren, zu einem Umdenken führen werden und die Selbstversorgungsfähigkeit eines jeden Landes wieder stärker in den Vordergrund rückt. Gleichzeitig sollten die regionalen Produktionswege wieder verstärkt gefördert und von den Verbraucher*innen beim Einkauf stärker berücksichtigt werden. Floßmann: „Die ÖDP wünscht sich eine Rückbesinnung der Bürger*innen und der Verantwortungsträger*innen auf die örtlichen Landwirtschaftsbetriebe, Fachgeschäfte, Handwerker*innen – und insgesamt auf die regionalen Wirtschaftskreisläufe.“

Die ÖDP ist seit 30 Jahren im Kreistag von Garmisch-Partenkirchen vertreten. Sie will sich in diesem Gremium weiterhin für regionale Wirtschaftskreisläufe einsetzen und dies auch mit Anträgen zur verstärkten Förderung unterstützen.

Katharina Floßmann, stellv. ÖDP-Kreisvorsitzende und Gemeinderätin in Oberammergau


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