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Gespräch mit Bezirksrätin Johanna Schildbach-Halser: Soziale Strukturen im Landkreis verbessern

ÖDP-Stammtisch am 28.11.2012 in Garmisch-Partenkirchen

Johanna Schildbach-Halser, ÖDP-Bezirksrätin in Oberbayern

Wie können die sozialen Strukturen im Landkreis verbessert werden? Warum sind etwa die Tagespflege, die Inklusion behinderter Menschen, alternative Wohnformen so wichtig? Welche Bedeutung hat (hierbei) der Bezirkstag? Die ÖDP-Ortsgruppe Garmisch-Partenkirchen lädt am 28. November 2012 (Mittwoch) um 20.00 Uhr zu ihrem Stammtisch ins Gasthaus Bräustüberl (Fürstenstr. 23). Zu Gast ist Johanna Schildbach-Halser, die seit 26 Jahren Mitglied des Bezirkstags von Oberbayern ist. Seit Jahrzehnten gestaltet sie – unter anderem als Gründerin der Nachbarschaftshilfe Rosenheim und Initiatorin des Tagespflegehauses „Johanna“ für dementiell erkrankte Menschen – das soziale Netz in Stadt und Landkreis Rosenheim maßgeblich mit.

 

Im lockeren Gespräch wird Johanna Schildbach-Halser einen Einblick in ihre Arbeit als Bezirksrätin geben, aber auch in das aktuelle Wahlprogramm der ÖDP. Hier besitzt sie besondere Kompetenz in den Bereichen Tagespflege und Inklusion behinderter Menschen. Als Referentin des Bezirks im Schulzentrum für „Hören und Sprache“ mit Berufsbildungswerk in München-Johanneskirchen setzt sie sich für eine echte Inklusion von Kindern ein. Inklusion meint die vollständige und gleichberechtigte Beteiligung aller Menschen an gesellschaftlichen Prozessen. Die Verpflichtung zur Inklusion von behinderten Menschen dürfe von der Politik nicht als gewaltiges „Sparpaket“ missbraucht werden.

 

Besonders am Herzen liegt ihr der behindertengerechte Ausbau aller Schulen und öffentlichen Gebäude und der Erhalt von Fördereinrichtungen. „Nur so haben Eltern eine echte Wahlfreiheit“, begründet Schildbach-Halser ihr Anliegen. Für geistig, seelisch und schwer körperbehinderte Menschen fordert sie anstelle stationärer Einrichtungen alternative Wohnformen. Besonders wichtig ist ihr auch das Schicksal von an Demenz erkrankten Senioren; die Bezirke sollen ihres Erachtens endlich Verantwortung für diesen wachsenden Personenkreis übernehmen. Im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie plädiert die ÖDP-Politikerin für mehr Prävention, kürzere Wartezeiten für Beratung und Therapie und mehr wohnortnahe Therapieplätze insbesondere in Krisensituationen.

 

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

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